Abschluss als Diplom-Medienpädagogin (ARS)

Seit heute kann ich mich offiziell Diplom-Medienpädagogin (ARS) nennen.

Das Kürzel „ARS“ steht dabei für die „Akademie Remscheid“. So hieß die „Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW“ bis 2016. Aufgrund der Länge der neuen Bezeichnung wurde das Kürzel in den Abschlüssen allerdings beibehalten.

Begonnen habe ich mit der Qualifizierung bereits im Juni 2017. Berufsbegleitend besuchte ich in den letzten 3 Jahren vielfältige Werkstattkurse und Seminare und erwarb so das „Handwerkszeug für eine zielgruppengerechte kulturelle Medienbildung.“

In meinem Abschlussprojekt ging es um kreative Medienpädagogik in Bibliotheken. Im Rahmen des Abschluss-Kolloquiums konnte ich meine Arbeit Anfang der Woche in Remscheid vorstellen. Da die Veranstaltung aufgrund der Corona-Situation in hybrider Form durchgeführt wurde, war ich nur virtuell zugeschaltet. Mein Zeugnis wird mir entsprechend postalisch zugestellt. Ich freue mich schon darauf und bin auch ein bisschen stolz, die Ausbildung neben dem Job konsequent durchgezogen zu haben. Es hat aber auch wirklich ganz viel Spaß gemacht!

Kooperation mit der Mediothek Krefeld

Jetzt bin ich seit drei Monaten zurück in meiner alten Heimatstadt Krefeld. In den letzten Wochen habe ich bereits mit vielen lokalen und regionalen Einrichtungen über mögliche Kooperationen gesprochen.

Mit der Mediothek Krefeld gibt es bereits ganz konkrete Pläne für gemeinsame Projekte im nächsten Jahr.

Gefördert durch das Programm Kulturrucksack NRW werden wir in den Sommer- und den Herbstferien Workshops für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren durchführen:

  • 09. bis 13. August 2021: Medienwerkstatt rund um die drei ???
  • 11. bis 15. Oktober 2021: Programmier- und Robotik-Werkstatt

Außerdem werden wir monatlich einen Schnupperkurs „Robotik und Programmieren für Schulklassen“ anbieten. Zielgruppe sind Schüler*innen der Klassenstufen 5 und 6. Los geht es am 20. Januar 2021.

Über reges Interesse an den verschiedenen Angeboten würde ich mich sehr freuen!

Impressionen Qualifizierungsprogramm „Robotik und Programmieren“

Im Rahmen des Qualifizierungsprogramms „Digitale Reisekoffer für Bibliotheken – Robotik und Programmieren“ bin ich seit Mai in öffentlichen Bibliotheken in NRW unterwegs. Nähere Informationen zu diesem Programm gibt es diesem Beitrag.

Heute möchte ich ein paar Impressionen der ersten durchgeführten Online- und Präsenzveranstaltungen teilen. Virtuell war ich zu Gast in Bocholt, Hennef, Münster und Eschweiler. Die Bibliotheken in Neunkirchen-Seelscheid und Frechen konnte ich persönlich besuchen und wurde dort sehr freundlich empfangen!

Die Termine für 2020 sind bereits ausgebucht. Für 2021 können aber noch Fortbildungen bei der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW angefragt werden!

Wer sich näher über das Programm informieren möchte, kann auch gerne am 28. September die digitale Ausstellung des „Tag der Medienkompetenz NRW“ besuchen. Die Fachstelle präsentiert sich dort als Einrichtung und stellt das Qualifizierungsprogramm vor. Ab 15:30 Uhr werde ich außerdem live einen Schnupper-Workshop zum Einstieg in die Welt des Programmierens geben. Über viele Teilnehmer freue ich mich! Nähere Informationen dazu gibt es bald an dieser Stelle.

Umzug von Baden-Württemberg nach NRW

Ende Juli bin ich aus privaten Gründen in meine Heimatstadt Krefeld zurückgekehrt.

Es freut mich sehr, dass ich trotzdem weiterhin mit vielen „alten“ Kooperationspartnern in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zusammenarbeiten kann. So setze ich bspw. meinen Lehrauftrag an der Hochschule Mannheim in Form von Online-Lehre weiter fort. Und auch für das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und das Kulturfenster Heidelberg biete ich weiterhin Online-Workshops für Kinder, Jugendliche, Eltern und PädagogInnen an.

Neben virtuellen Veranstaltungen möchte ich zukünftig aber natürlich auch wieder Präsenzveranstaltungen durchführen. Deswegen suche ich aktuell nach neuen Kooperationspartnern in NRW. Für die Fachstelle Öffentliche Bibliotheken NRW bin ich bereits in Krefeld und Umgebung aktiv und zwar mit dem Weiterbildungsprogramm „Digitale Reisekoffer für Bibliotheken – Robotik und Programmieren“ . Nachdem ich im Mai und Juli die ersten Workshops für Bibliotheken coronabedingt noch virtuell durchführen musste, konnte ich die Bibliotheken in Frechen und Neunkirchen-Seelscheid im August persönlich besuchen.

Ich freue mich auf viele neue Kontakte und eine gute Zusammenarbeit mit neuen Kooperationspartnern.

Online-Angebote im Herbst im Kulturfenster Heidelberg

Auch im Herbst werde ich weitere Online-Workshops und -Fortbildungen im Auftrag des Kulturfensters Heidelberg anbieten.

Für PädagogInnen, SozialarbeiterInnen und andere interessierte Erwachsene biete ich Online-Praxisworkshops zu Erklärvideos und Audioproduktionen an. Schritt für Schritt erstellen die TeilnehmerInnen unter Anleitung ihr erstes eigenes Erklärvideo bzw. ihr erstes eigenes Hörspiel. Dabei lernen sie alle notwendigen Schritte einer Medienproduktion von der Planung bis zum finalen Schnitt kennen. Nähere Informationen zu den Veranstaltungen gibt es demnächst hier.

Auch für Eltern mit Kindern von 5 bis 10 Jahren biete ich im Herbst einen Audio-Workshop an. In der Hörspiel-Werkstatt schauen wir hinter die Kulissen einer Hörspielproduktion und probieren und als Autor, Sprecher oder Geräuschemacher aus. Zur Ausschreibung und Anmeldung geht es hier.

Twine Text-Adventures

Was ist Twine?

Twine ist ein kostenfreies Tool zur Erstellung von interaktiven Geschichten. Der Leser wird aktiv mit eingebunden und kann über seinen Entscheidungen den Verlauf des Geschehens beeinflussen. Für das interaktive Storytelling nutzt Twine das Prinzip Hypertext: Informationen werden durch Links miteinander verbunden. So kann ein komplexes Netz an miteinander verbundenen Texten und Bildern entstehen.

Workshops und Fortbildungen

Ab sofort biete ich Twine-Workshops für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren sowie Fortbildungen für interessierte Erwachsene an.

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Audioproduktionen mit virtuellen Teams

Auch in Zeiten des digitalen Unterrichts und der Online-Lehre können mit Gruppen kreative Medienprojekte realisiert werden. Meine Erfahrungen aus den letzten Wochen zeigen, dass sich Audioproduktionen besonders gut in den virtuellen Raum verlagern lassen.

Als Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam ein Hörspiel planen und aufnehmen? Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Unterrichtsinhalte in Form von Podcasts aufbereiten lassen? Auch wenn sich die TeilnehmerInnen nicht zusammen in einem Raum befinden, ist eine Umsetzung problemlos möglich. Es gibt viele praktische Tools, die die Online-Kollaboration unterstützen.

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Erfahrungen mit medienpädagogischen Online-Angeboten

Seit zwei Monaten führe ich meine medienpädagogischen Angebote jetzt coronabedingt ausschließlich in Form von Online-Seminaren durch. Meine Erfahrungen im Bereich der Aus- und Fortbildung von (jungen) Erwachsenen sind durchweg positiv.

Was konnte ich in den letzten Wochen ausprobieren?

  • Aktive Video- und Audioarbeit mit Studierenden und Auszubildenden an Hoch- und Fachschulen
  • Medienpraktische Workshops mit Lehrkräften
  • Fortbildung von BibliothekarInnen im Bereich „Robotik und Programmieren“

Wenn man Workshops zur aktiven Medienarbeit online durchführen möchte, sind im Vergleich zu Präsenzveranstaltungen einige Besonderheiten zu beachten.

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Aktive Medienarbeit im Online-Format

Letztes Wochenende habe ich an der Hochschule Mannheim im Fachbereich Sozialwesen erneut mein Seminar zur „Aktiven Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen“ durchgeführt. Aufgrund der Einstellung des Präsenzlehrbetriebs musste ich die Veranstaltung dieses Mal online anbieten. Nach einer kurzen Irritation – Wie soll das funktionieren? Aktive Medienarbeit über das Internet unterrichten? Und das Seminar ist doch bereits in 7 Tagen! – hatte ich recht schnell einen Plan wie sich sowohl die theoretischen als auch die praktischen Inhalte vernünftig in Form eines Online-Seminars vermitteln lassen.

Um vorweg zu greifen: Sowohl die Teilnehmer als auch ich waren positiv überrascht wie gut das Online-Format funktionierte.

Die Ergebnisse

Nicht überraschend war das vorherrschende Thema bei den Erklärvideos das Corona-Virus. Viele Teilnehmer erstellten kurze Clips zum richtigen Händewaschen und Social Distancing. Es gab aber auch spannende Tipps, um den vielen Falschinformationen nicht auf den Leim zu gehen.

Bei den Trickfilmen zeigten die Teilnehmer sehr viel Kreativität. So wurden neben Lego- und Playmobilfiguren viele Lebensmittel wie Obst und Gemüse animiert. Es gab aber auch zahlreiche Legetrickfilme:

Die Inhalte

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