Podcastproduktion mit Kindern

In den Osterferien habe ich im Rahmen eines Ferienworkshops in der Mediothek Krefeld eine Podcastfolge mit Kindern im Alter von 10 bis 13 Jahren produziert. Der Beitrag wurde als Sonderfolge des Mediothek-Podcasts „Mehr als du denkst“ im April veröffentlicht.

Das Team hinter der Podcastfolge „Osterei-Phone“

Die Folge trägt den Titel „Osterei-Phone“, denn die Kinder haben sich „Handynutzung“ als Thema für die Podcast-Episode ausgesucht. Sie waren der Meinung, dass das etwas sei, das wirklich alle Menschen interessieren würde. Demensprechend kommen auch viele Personen zu Wort: Die Kinder haben eine Umfrage in der Mediothek durchgeführt, Experten vor das Mikrofon geholt und auch selbst viel zu dem Thema zu sagen gehabt. Hut ab vor Robin, Leon, Mila, Annika, Ecrin, Su, Semih, Ahmet und Finja für diese tolle Produktion!

Anhören kann man sich den Podcast zum Beispiel auf der Plattform Podcast.de: Zum Podcast

Aber auch bei Spotify, Amazon Music, Deezer & Co. ist der Podcast verfügbar. Viel Spaß beim Anhören!

Codingveranstaltungen für (junge) Erwachsene

Wenn ich Veranstaltungen zur kreativen Medienarbeit durchführe, richten sich diese sehr häufig an Kinder. Es werden Trickfilme produziert, Lernroboter und Mini-Spiele programmiert, Fotocomics erstellt und Ähnliches. Angebote für (ältere) Jugendliche und (junge) Erwachsene werden im Bereich der aktiven Medienarbeit allerdings weniger nachgefragt.

Medienbildung für Erwachsene

Dabei ist Medienbildung für alle Menschen wichtig – egal ob jung oder alt -, denn wir alle nutzen digitale Anwendungen, die von Algorithmen gesteuert werden, die Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) nutzen und die einen großen Einfluss auf unseren Alltag haben. Auch Erwachsene sollten über ein grundlegendes Verständnis verfügen, wenn es um Fragen geht wie:

  • Was ist ein Algorithmus?
  • Wie entsteht ein Computerprogramm?
  • Und wie funktioniert eigentlich eine künstliche Intelligenz?

Deshalb freue ich mich sehr, in Zusammenarbeit mit dem ZBIW der TH Köln und der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW in diesem Jahr zum ersten Mal eine Online-Fortbildung zum Thema „Codingveranstaltungen für (junge) Erwachsene in Bibliotheken“ anbieten zu können.

„Codingveranstaltungen für (junge) Erwachsene“ weiterlesen

Online-Escape Game von Jugendlichen

Im Dezember entwickelte ich gemeinsam mit einer kleinen Gruppe Jugendlicher ein Online-Escape-Game.

Startseite Online Escape Game

Hierfür erstellten die Jugendlichen mit dem Website-Baukasten Jimdo eine Startseite für das Spiel und programmierten mithilfe der Anwendungen Scratch und Bloxels Mini-Games, die die Spieler:innen erfolgreich meistern müssen, um das Escape Game zu lösen.

Die Aufgabe ist simpel: Rettet die Menschheit!

Um den tödlichen Zombie-Virus DEAD23 zu stoppen, wird ein Gegenmittel benötigt. Um das Gegenmittel herstellen zu können, brauchen die Spieler:innen sehr spezielle Zutaten und Zugang zum Labor von Dr. Olaf Weber – einem renommierten Forscher und Wissenschaftler, der dem Virus den Kampf angesagt hat.

Neugierig geworden? Dann unterstützt Dr. Olaf Weber und stoppt das Zombie-Virus: Zum Spiel

Vielen Dank an die Jugendeinrichtung Katho St. Andy in Korschenbroich, die die Veranstaltung organisiert hat.

Familien-Zocken – Veranstaltung für Eltern und Familien

Am Samstag, den 30.09.2023 werde ich mit einem Workshop zum Thema „Learning by Gaming – Lernpotentiale von digitalen Spielen“ auf der Veranstaltung „Familien-Zocken“ in Essen vertreten sein.

Die Veranstaltung richtet sich an Eltern und Familien, die mehr über die digitale Spielkultur und Chancen sowie Herausforderungen von Games erfahren möchten. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung über den folgenden Link möglich: https://www.smart-camps.de/familien-zocken-essen/

 

Digitale Kunst mit p5.js

p5.js ist eine JavaScript-Bibliothek für Künstler:innen und Designer:innen. Sie erlaubt es auch Programmieranfänger:innen, auf eine recht einfache Art interaktive Kunstwerke und Animationen im Browser zu erzeugen.

Im Rahmen meiner Tätigkeit für die Initiative Coding for Tomorrow hatte ich am letzten Girls Day die Gelegenheit, die Funktionen des p5.js-Webeditors auszuprobieren. Gemeinsam mit meiner Kollegin Licia Stickelbrock und knapp 20 Mädchen erstellte ich digitale Kunst im Browser.

Die Sketches – so heißen die Programme, die mit p5.js erstellt werden – wurden recht schnell immer bunter und kreativer. Die JavaScript-Bibliothek bietet nämlich viele vorgefertigte Funktionen, die es ermöglichen, mit wenigen Befehlen interaktive Programme zu schreiben.

So erstellt bspw. die Funktion „createCanvas (400, 400)“ eine 400 Pixel mal 400 Pixel große Leinwand im Webbrowser und die Funktion „background (0)“ färbt diese Leinwand schwarz ein. Eine vollständige Referenz zu p5.js findet man hier: https://p5js.org/reference/

Wie bei anderen Programmierprojekten auch grübelten wir über die richtige Reihenfolge der Befehle, nutzten Bedingungen und Variablen bis die Animationen am Ende so aussahen wie wir uns das vorgestellt hatten.

Wenn man sich länger mit p5.js auseinandersetzt bzw. mit der Programmiersprache Processing, die das Grundgerüst liefert, kann man solch schönen Kunstwerke erstellen:

Wie man sieht, stehe ich noch ganz am Beginn meiner Künstlerkarriere. Ich bin aber hochmotiviert, neue Kunstwerke zu erstellen.

Happy Birthday-Animation von Janina mit p5.js

 

Let’s Play mit Bloxels

Let’s Plays sind ein äußerst beliebtes Videoformat bei YouTube. Bei diesen Videos können wir zuschauen, wie jemand ein Computerspiel spielt und es dabei kommentiert. Das kann sich dann fast so anfühlen als würden wir das Spiel mit dem Let’s Player gemeinsam spielen. Der Name ist also tatsächlich Programm: „Let’s play!“ oder „Lass uns spielen!“

In den Oster- und Sommerferien habe ich mit Kindern und Jugendlichen solche Videos produziert. Während YouTuber wie Gronkh oder Paluten Let’s Play Videos zu bekannten Videogames produzieren, habe ich mir für die Ferienworkshops etwas anderes überlegt. Ich entwickelte mit den Teilnehmenden ganz neue Jump ’n‘ Run Games mit der App Bloxels und die Game Designer durften dann ihre eigenen Spiele vor der Kamera spielen und kommentieren.

Die Spieler:innen konnten natürlich selbst entscheiden, ob sie sich dabei filmen lassen wollten oder ob nur ihr Kommentar im Video zu hören sein sollte. Für die Filmaufnahmen hatte ich einen Greenscreen im Gepäck. So konnten sich die Let’s Player beim abschließenden Videoschnitt ganz einfach in die Spielszenen hineinschneiden.

Ein Best-of der Let’s Play Videos gibt es hier:

Ozobot Impressionen

In den letzten Monaten habe ich viele kreative Workshops mit dem beliebten Mini-Roboter Ozobot durchgeführt.

Mit Klorollen, kleinen Bechern und buntem Bastelmaterial wird aus jedem Ozobot ein lustiger Tanzroboter oder Weihnachtsengel:

Ozobots erleben aber auch gerne spannende Abenteuer, z. B. hier in Transsilvanien Auge in Auge mit Dacula:

Glücksspiel ist ja eigentlich erst ab 18 Jahren erlaubt, aber für Roboter gelten die Jugendschutzbestimmungen nicht:

Kurzweilige Glücksspiele mit Ozobot spielen

Die Begeisterung für die kleinen Roboter ist wirklich riesig. Ozobot-Geburtstagsmuffins von einem zufriedenen Teilnehmer einer Programmierwerkstatt:

Vielen Dank an meine zahlreichen Kooperationspartner mit denen ich diese schönen Veranstaltungen durchführen konnte:

MaKey MaKey in Aktion

Und ruckzuck ist nicht nur der Sommerurlaub vorbei, sondern auch das Sommerferienprogramm mit tollen Programmierworkshops, einer Hörspiel-Werkstatt und vielen neuen Twine-Textabenteuern.

Endlich konnte ich meine neuen MaKey MaKey-Erfinderboards ausprobieren. In mehreren Workshops programmierte ich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen zunächst ein Fangspiel mit der Programmieranwendung Scratch.

Mit Knete und Bleistiftbuchstaben ein Spiel steuern

Im Anschluss bastelten die Programmierer:innen noch eigene Gamecontroller für ihre Spiele mit Hilfe des Erfinderboards MaKey MaKey. Das MaKey MaKey-Board ist eine kleine Platine, mit dem sich leitfähige Objekte in Computertasten umwandeln lassen.

Kreativer Gamecontroller für eine Scratch-Anwendung

Zum Einsatz kamen Äpfel und Kartoffeln, Knete und Aluminiumfolie, Papier und Bleistift und vieles mehr. Als besonders praktisch erwiesen sich Erdungsarmbänder aus Knete und Alufolie, um beide Hände für die Spielsteuerung freizuhaben.

Manche Kinder waren Wiederholungstäter:innen und besuchten mehrere meiner Ferienworkshops. Einigen hat es so gut gefallen, dass sie mir am letzten Workshoptag als Dankeschön wunderschöne Sonnenblumen mitbrachten. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut! Auf diesem Weg nochmal einen ganz lieben Dank an Mila und Lasse.

Ein Strauß Sonnenblumen als Dankeschön von zufriedenen Workshopteilnehmer:innen

Erklärvideos für die Jugendpflege Schwalm-Eder-Kreis

Jugendpfleger sind wichtige Multiplikatoren für die medienpädagogische Arbeit. Deshalb biete ich regelmäßig Fortbildungen und Praxisworkshops für pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit an.

Seit ca. 2 Jahren arbeite ich auch mit dem Team der Jugendpflege des Schwalm-Eder-Kreises zusammen. Wir haben bereits mit Scratch programmiert und viele Methoden kennengelernt und ausprobiert, um Kinder und Jugendliche für Fragestellungen rund um die eigene Mediennutzung zu sensibilisieren:

  • Warum sind viele Angebote im Internet wie bspw. Soziale Netzwerke kostenlos?
  • Welche Inhalte kann ich gefahrlos online posten und welche Dinge behalte ich lieber für mich?
  • Ist im Netz alles erlaubt, was technisch möglich ist?

Aufgrund der anhaltenden Corona-Beschränkungen konnte ich bislang alle Veranstaltungen nur im Online-Format anbieten. Gestern war ich nun endlich einmal persönlich vor Ort und zwar im Jugendzentrum im Gaswerk in Homberg (Efze).  Ziel des Workshops war es, gemeinsam coole Erklärvideos zu produzieren, die Kindern und Jugendlichen die Arbeit der Jugendpflege näherbringen.

Durch Corona sind die Besucherzahlen in vielen Jugendzentren zurückgegangen, jüngere Kinder und Jugendliche kennen die Angebote der Jugendpflege vor Ort zum Teil gar nicht mehr. Mit den Videos soll den Kindern und Jugendlichen gezeigt werden: We are back! Und wir haben weiterhin immer ein offenes Ohr für euch und nehmen eure Interessen ernst.

Nach einem theoretischen Einstieg ins Thema Erklärvideos ging es dann auch direkt in das praktische Tun. Die Teilnehmer:innen einigten sich auf 3 Fragestellungen, die in Form einer Erklärvideo-Reihe beantwortet werden sollten:

  • Warum gibt es die Jugendpflege?
  • Was bietet die Jugendpflege?
  • Was ist ein Jugendzentrum?

In Kleingruppen arbeiteten die 12 Jugendpfleger:innen dann parallel an der Erstellung der Videos im Legetrickstil. Einen großen Respekt an die Teilnehmer:innen. Die Zeit war wie immer sehr, sehr knapp. Mit sehr viel Mühe wurden die Papierfiguren passend zu den entwickelten Stories gebastelt und anschließend als Protagonisten für die Videos verwendet.

Und wenn Sie wissen möchten, was die Jugendpflege alles im Angebot hat, können Sie sich das hier anschauen: