Workshop Digitales Heidelberg im Kulturfenster

Diese Woche war ich erneut zu Gast im Kulturfenster in Heidelberg. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Digitales Heidelberg“ – finanziert durch das Förderprogramm „Kultur macht stark“ – entwickelten 16 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren einen digitalen Stadtführer für Jugendliche.

Jeder Tag der Projektwoche stand unter einem bestimmten Motto und einer bestimmten Methode:

  • Orte an denen man Spaß haben kann – Fotostory
  • Orte zum Chillen – Videoreportage
  • Shoppen in der Innenstadt – Audioreportage
  • Orte, die man gesehen haben sollte – 360° Bilder und VR

Die Jugendlichen arbeiteten in vier Kleingruppen und entwickelten jeden Tag eigene Ideen, die sie umsetzen wollten. Die Ergebnisse präsentierten sie auf einer gemeinsamen Website, die sie auch selbst angelegt haben:

https://heidelberg4teens.jimdofree.com/

Mit dem Jimdo-Website-Baukasten ging das Bauen der Website sehr einfach. Auch das Einbinden der verschiedenen Mediendateien klappte sehr gut.

Die Woche ging sehr schnell um. Denn jeden Tag gab es unheimlich viel zu tun, da immer wieder neue Inhalte und Methoden erarbeitet und geübt werden mussten: Wie ist eine Videoreportage aufgebaut? Was sind gute Fragen für ein Interview? Wie funktioniert eine VR-Brille?

Auch der Umgang mit verschiedenen technischen Geräten wie iPads, Audiorecordern und MacBooks musste erlernt werden. Für die Bearbeitung der Medienprodukte nutzten wir außerdem folgende Software, die jeden Tag passend zum Thema eingeführt wurde:

  • Die iOS-App Comic Life 3 für die Erstellung der Fotostories
  • Die iOS-App iMovie für den Schnitt und die Vertonung der Videoreportagen
  • GarageBand am MacBook für die Bearbeitung der Audioreportage
  • www.stories360.org zur Erstellung der 360°- und VR-Szenen

Ein großes Dankeschön an das Kulturfenster und das Förderprogramm „Kultur macht stark“, die es ermöglicht haben, dass auch diese Projektwoche wieder kostenfrei für die Kinder und Jugendlichen angeboten werden konnte.

Vom Buch zum Hörspiel

Letzte Woche waren bei uns Faschingsferien. Somit stand in der Stadtbibliothek Wiesloch ein neuer Workshop aus der Reihe „Buchheld trifft iPad“ auf dem Programm. Auf diese Veranstaltung habe ich mich ganz besonders gefreut. Im Mittelpunkt des Workshops stand nämlich die sehr coole Graphic Novel „Die drei ??? und der dreiäugige Totenkopf“.

Mit 10 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 11 Jahren wollte ich dieses Buch in ein Hörspiel überführen. Und das hat super funktioniert. Die drei Vormittage waren zeitlich gut durchgetaktet und die Kinder haben super Durchhaltevermögen bewiesen.

Medienpädagogik: Vom Buch zum Hörspiel
© Helmut Pfeifer
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Musik und Medien in Remscheid

Im Februar war ich mal wieder zu Gast in der Akademie der Kulturellen Bildung in Remscheid. Auf meinem Fortbildungsprogramm standen die Workshops „Musik und Medien mit Jugendlichen“ und „Musikmachen mit iPad & Co“. An den fünf Tagen haben wir digital musiziert und live auf der Bühne performt, eigene Songs komponiert, Soundtracks zu Kinderbüchern entwickelt, DJ-Apps ausprobiert, Musikinstrumente mithilfe von Makey Makeys gebaut und vieles mehr. Die Teilnehmergruppe war ein bunter Mix aus Musik-, Medien- und Sozialpädagogen, Musikern und Lehrern. Die Woche war extrem abwechslungsreich und ich habe viele neue Projektideen im Kopf, die ich möglichst schnell ausprobieren möchte.

Die erste Gelegenheit bietet sich mir beim anstehenden Ferienworkshop in der Stadtbibliothek Wiesloch. Dort werde ich vom 06. bis zum 08. März mit 12 Kindern einen 3 ???-Comic in ein Hörspiel überführen. Die Hörspielmusik sowie passende atmosphärische Sounds und Geräusche werden die Kinder selbst erstellen. Hierfür werde ich unter anderem mit den Apps GarageBand und Launchpad arbeiten, die ich in Remscheid kennengelernt habe bzw. endlich einmal intensiv ausprobieren konnte. Ich muss nur aufpassen, dass ich den Kindern nicht ihre Arbeit wegnehme, denn komponieren mit dem iPad macht echt Spaß:

Rocksong erstellt mit der App GarageBand